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Treffen in Berlin im Januar 2008

Bericht vom Treffen des Arbeitskreises Eichsfeld am 26. Januar 2008 in Berlin

Nun schon zum dritten Male traf sich die Berliner Sektion des Arbeitskreises Eichsfeld zwischen den großen Treffen in Heiligenstadt. Eine Tradition wurde begründet, denn wenn ein Ereignis drei Mal hintereinander zur selben Zeit (Ende Januar) und am selben Ort (Gemeindesaal der Herz-Jesu-Gemeinde im Bezirk Prenzlauer Berg) mit wachsender Teilnehmerzahl stattfindet, kann davon ausgegangen werden, dass dies nicht das letzte Treffen gewesen sein wird.

Der Einladung von Matthias Kohl waren knapp zwanzig Forscherkollegen gefolgt, nicht nur aus Berlin, sondern auch aus dem Eichsfeld und aus Aachen. Dank des Genealogischen Forums auf der Homepage des Arbeitskreises, in dem zu diesem Treffen eingeladen wurde, stoßen immer wieder neue Forscher zu uns und bereichern mit ihrem Erscheinen unsere Gruppe.

Nach einer kurzen Begrüßung der Einladenden um 15.00 Uhr ging es dann „zur Sache“. Über die Hälfte der Teilnehmer hatten ihre Forschungsergebnisse auf mitgebrachten Laptops gespeichert, so dass der eingerichtete WLAN-Zugang ausgiebig genutzt werden konnte. Der Datenaustausch fand natürlich nicht nur digital, sondern auch analog statt. Der Büchertisch mit genealogischer Literatur über das Eichsfeld wurde eifrig genutzt.

Die jährlich wachsende Zahl an Ortsfamilienbüchern des Forschungsgebietes ist eine erfreuliche Entwicklung. Bemängelt werden aber musste die verzögerte Neuauflage von vergriffenen Bänden seitens der Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung e. V., die als Herausgeber auch für den Vertrieb verantwortlich ist. Erstaunlich ist immer wieder, wie Neumitglieder nach einem kurzen Abgleich der Daten sofort in den genealogischen Teppich mit eingewoben werden können. Gerade entdeckte verwandtschaftliche Verknüpfungen geben dann dem zuvor kollegial angebotenen Du gleich noch eine familiäre Dimension.

Die neuen Bindungen konnten dann am Abend bei Worbiser Bier und Eichsfelder Wurstspezialitäten besiegelt werden. Es fehlte nur noch das Absingen bzw. –spielen von Heimatliedern des Eichfeldes. Eine Idee, die vielleicht bei der Organisation des nächsten Treffens mit einfließen könnte.

Bis spät in die Nacht wurde die Möglichkeit des Austausches genutzt. Der beste Beweis für den Bedarf einer solchen Begegnung fernab des Forschungsgebietes im nächsten Jahr.

Viele Grüße

Matthias Kohl, Berlin

 

Bilder vom Treffen in Berlin am 26. Januar 2008

Fotos von Marcellinus Prien (Berlin) und Matthias Kohl (Berlin)

Sonnabend - 26.01.2008


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