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6. Jahrestreffen des AK-Eichsfeld

vom 24.09.1999 - 26.09.1999 in Heiligenstadt

 

 

Bilder vom Arbeitskreis-Treffen

 

 

 

Bericht zum 6. Jahrestreffen des Arbeitskreises Eichsfeld

 

Sonderausstellung im Eichsfelder Heimatmuseum –

" Familien im Spiegel der Geschichte – Familienforschung im Eichsfeld"

 

In Heilbad Heiligenstadt fand vom 24.- 26. September das mittlerweile traditionelle jährliche Treffen des Arbeitskreis Eichsfeld statt. Im Mittelpunkt stand diesmal eine von den Mitgliedern selbst organisierte Ausstellung zum Thema Familienforschung.

 

Den Auftakt des 6. Treffens bildete am Freitagabend das gemütliche Beisammensein im Gasthof Möhrenkönig. Erwartet wurden ca. 30 angemeldete Teilnehmer, es fanden sich jedoch weit über 50 Familienforscher ein, die bis spät in die Nacht in lockerer Atmosphäre Forschungsergebnisse austauschten.

 

Am Sonnabend, den 25. September wurde um 11.00 Uhr im Eichsfelder Heimatmuseum die Ausstellung "Familien im Spiegel der Geschichte – Familienforschung im Eichsfeld" feierlich eröffnet. Über 100 Besucher u.a. aus Würzburg, Hamburg, Berlin, Wien und Holland, zeigten hier familiengeschichtliches Interesse.

 

Der als Gast geladene Vorsitzende der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde, Herr Adolf Quilling aus Bonn, beglückwünschte den Arbeitskreis zu dessen Leistung. Der Vorsitzende des Arbeitskreis Eichsfeld, Herr Marcellinus Prien, wies in einer kurzen Begrüßungsrede darauf hin, daß die Ausstellung dazu beitragen solle, das Thema der Öffentlichkeit vorzustellen und vielleicht auch bei manchen das Interesse an der Geschichte seiner Ahnen zu wecken.

AK-Treffen 1999 im Heimatmuseum Heiligenstadt

In wochenlanger ehrenamtlicher Tätigkeit hatten die Hobbygenealogen unter Leitung des Initiators der Ausstellung, Herrn Norbert Degenhardt, und des Leiters des AK-Eichsfeld, Herrn Marcellinus Prien, zahlreiche Exponate zusammengetragen, darunter Stammbäume, Ahnentafeln und Familienwappen aus bürgerlichen, bäuerlichen und adligen Schichten der Eichsfelder Bevölkerung. Viele Exponate waren sehr persönlich gehalten, zeigten die Geschichte einer Familie oder eines Vorfahren.

 

Das größte Exponat war ein ca. 4m x 2m großer Stammbaum der Familie Dreiling aus Heiligenstadt. Der Direktor des Heimatmuseums, Herr Wolfgang Friese, bemerkte hierzu scherzhaft, daß die Ausstellung beinahe den räumlichen Rahmen gesprengt hätte.

 

Zu besichtigen waren weiterhin wertvolle genealogische Quellen, wie Kirchenbücher, Kirchenrechnungen, Dispensionsgesuche, Wanderpässe usw., die zu großen Teilen das Bischöfliche Kommissariatsarchiv als Leihgabe zur Verfügung gestellt hatte. Neulinge auf dem Gebiet der Genealogie konnten sich über die Methodik der Familienforschung und die Möglichkeit der Forschung im Eichsfeld informieren.

 

Im Anschluß an die Austellungseröffnung fanden sich die AK-Mitglieder im Gewölbekeller des Heimatmuseums ein. Bis zum Abend hatten sie und die zahlreichen Gäste die Möglichkeit untereinanderer Erfahrungen und Ergebnisse auszutauschen. Von besonderem Interesse war der Einblick in die Kirchenbuchverkartungen. Hier wurde mancher Forscher fündig.

 

Mit einer letzten lockeren Zusammenkunft am Sonntagvormittag fand das AK-Treffen seinen Ausklang.

 

Kerstin und Gerhard Heinevetter

 


Programm 1999

programm_1999.pdf

90 K

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